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Termine

Tabelle

Tabelle

Teams mit DWZ

Denker

bezirksliga   2025/2026

 

Termine Bezirksliga 2025/2026
07.09.2025   SF Schüren  -   SC Hansa Dortmund II   1,5 : 6,5
28.09.2025   FS 98 Dortmund III -   SF Schüren    5,5 : 2,5
30.11.2025   SF Schüren  -   SF Brackel VI 3,5 : 4,5
11.01.2026   SV Rochade Eving II   -   SF Schüren  5,5 : 2,5
01.02.2026   SF Schüren  -   Dortmunder SV 1875 III 3,0 : 5,0
22.02.2026   Dortmunder SV 1875 IV   -   SF Schüren   
15.03.2026   SF Schüren  -   SU Huckarde-Westerfilde II  
19.04.2026   SF Lünen II   -   SF Schüren   

 

 


 

6. Spieltag am 01.02.2026

 

Schachfreunde Schüren 1 3.0 : 5.0 Dortmunder SV 3
1   Meyer,Thomas 1705 1 - 0   Loshaj,Jon 1636
2   Becker,Volker 1759 0 - 1   Gröning,Uwe 1622
3   Morgenroth,Hubertus 1631 0 - 1   Xu,Dehn 1607
4   Meyer,Sebastian 1662 0 - 1   Ackermann,Daniel 1597
5   Knippfeld,Reinhold 1528 0 - 1   Reineke,Tobias 1566
6   Abke,Manfred 1384 1 - 0   Weimer,Alexander 1534
7   Meyer,Daniel 1444 0.5 - 0.5   Jelisavac,Nenad 1267
8   Kree,Henry   0.5 - 0.5   Eschmann,Heike 1485

 

Der Mannschaftskampf ging erwartungsvoll für uns los.

Manfred

    Manfred Abke
beendete seine Partie als Erster mit einem deutlichen Sieg.
    Schon frühzeitig hatte er eine Qualität und kurz darauf eine Leichtfigur gewonnen. 
    Als schließlich durch eine Minikombination eine weitere Leichtfigur verloren ging,
    gab sein Gegner auf.


AbkeAbke, Manfred - Weimer, Alexander

Hier gewinnt Manfred in Gewinnstellung eine weitere Figur.

Nach
         23. Tdxd6
verliert Schwarz entweder die Dame oder die Leichtfigur, da auf
         23. … cxd6
         24. Tc7
folgt.

 

 

 

 

 

 

 

Volker
   Durch einen groben strategischen Fehler stand Volker Becker schon nach der
   Eröffnungsphase unter ständigem Druck.
   Aus seiner eingeengten Stellung konnte er sich nicht mehr befreien und verlor deutlich.


 Becker, Volker - Gröning, Uwe

Hier ist Weiß am Zug und sein weißer Läufer ist angegriffen.
Hier muss Weiß passiv
          14. Le2-d1
spielen und später den lästigen Se4 mit c2-c3 vertreiben.

Stattdessen spielte er
          14. Sxd4 cxd4
          15. Sd5 Sxd5
          16. exd5
und Schwarz hat starken Druck auf der halboffenen c-Linie in Verbindung mit dem Bauern d4.

b

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Reinhold   Reinhold Knippfeld war von der Eröffnung seines Kontrahenten so überrascht,
   dass er bereits im dritten Zug einen groben strategischen Fehler machte.

    Sein Gegner bekam riesigen Raum-/ und Entwicklungsvorteil und gewann relativ leicht.

KnippfeldReineke,Tobias - Knippfeld,Reinhold -

Hier spielte Reinhold
     3. … Sc6?
und nach
      4. fxe5 Sxe5
      5. d4 Sc6
      6. e5 Sg8
war die Partie im höheren Sinn bereits verloren




 

 

 

 

 


Der Gegner von Sebastian Meyer spielte eine schöne Angriffspartie und scheute dabei auch keine Opfer.
Als Sebastian eine Mattdrohung zu spät erkannte, konnte der DSVer einen weiteren Turm in den Angriff einschalten und danach schnell gewinnen.

Meyer, Sebastian - Ackermann, Daniel

Nach
      20. Sxe5? (besser Sh4) Txe5!
ist der Turm tabu, da nach
      21. Dxe5? Dh3

das Matt kaum zu verhindern ist.

Allerdings hätte man sich dies nach
      22. f3
noch zeigen lassen können.

Nach dem gespielten
      21. De3 Tg5
bricht die weiße Stellung schnell zusammen
Meyer, S.

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenstand 1,0 : 3,0

Hubertus   Etwas Hoffnung keimte wieder bei uns auf, als Hubertus Morgenroth in einer wilden Partie
   eine Leitfigur für zwei Bauern gewonnen hatte.
   Hubertus stand ganz klar auf Gewinn, stellte dann aber einzügig eine Figur und
   damit auch die Partie ein.

Morgenroth Xu,Dehn - Morgenroth,Hubertus

Hier gewinnt mit Schwarz fast jeder Zug.
Am eindrucksvollsten ist
      28. … Sh3
aber auch
      28. … Te6
oder
      28 … Tf8
gewinnen sicher.

Hubertus spielte jedoch
      28. … Dd4??
und nach
      29. Dxc6 Dxf2
      30. Dxe8+
hat Schwarz ein total hoffnungsloses Endspiel mit zwei Minusbauern.















Nun war der Mannschaftskampf beim Zwischenstand von 1,0 : 4,0 praktisch entschieden.


Daniel Meyer
geriet mit einem rückständigen c-Bauern schon frühzeitig unter Druck.
Dass er das entstandene Turmendspiel dank starker Mithilfe seines Gegners noch ins Remis abwickeln konnte, grenzt an ein Wunder.

Jelisavac, Nenad – Meyer, Daniel

Hier gewinnt Weiß am Zug sofort mit
      47. a6 Tb8
      48. a7 Ta8
      49. b4 usw.

Stattdessen spielte er
      47. Tb1,
was immer noch gewinnt.

Aber auch in den folgenden Zügen verzichtet er auf  a6, so dass Daniel seinen König zur Rettung zum Damenflügel überführen konnte.
Meyer, D




Henry   Die Partie von Henry Kree war während der gesamten Spielzeit immer relativ ausgeglichen,
   da keine Partei grobe Fehler machte.
   Bei minimalen Nachteil gelang es Henry, in eine Endspiel abzuwickeln,
   was den optischen Eindruck machte, dass er auf Sieg spielen könne.
   Doch es war in allen Varianten, was auch die nachträgliche Kurzanalyse ergab
   sowie auch von der engine bestätigt wird, Remis.





Kree Eschmann, Heike – Kree, Henry

Hier vermutet man mit Weiß am Zug vergeblich, dass es irgendeinen Gewinnweg gibt.

Zum Beispiel nach den gespielten

      53. e4 h4
      54. gxh4 Kxh4
      55. Sf5 Kh3
 
gibt Weiß später den Springer für den g-Bauern, aber der schwarze König kommt danach immer noch gerade rechtzeitig zur Verteidigung zurück.
















Thomas   Eine sehr saubere Partie spielte Thomas Meyer am Spitzenbrett.

   Als sein Kontrahent seine Figuren am Königsflügel zum Königsangriff,
   der nichts einbrachte, positioniert hatte, schlug er am Damenflügel zurück.
   Er kam klar in Vorteil und die Stellung sah einfach gewonnen aus,
   allerdings hatte der Gegner noch einige Verteidigungsressourcen.
   Doch Thomas spielte eine ganze Serie genauer Züge, was auch die engine bestätigt
   und ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.



Loshaj, Jon – Meyer, Thomas

      17. … a3!
ist bereits der Gewinnzug
     18. axb3 axb2
     19. Tb1 Dxc3+
     20. Kd1 Ta1
Meyer T 1















Loshaj, Jon – Meyer, Thomas

und so geht es weiter

      21 Ld3 (erzwungen)   La6!
      22. Se2 Dxb3+
      23 Kd2  Db4+
      24. Sc3 Ta3!
      25. Sfd1 Dxd4

Erst jetzt ist der Widerstand gebrochen, da zumindest Figurenverlust unvermeidlich ist.
Meyer T 2


Endstand 3,0 : 5,0


Nach dieser Niederlage sind wir nun alleiniger Tabellenletzter, da DSV 4 überraschend gepunktet hat.
Um noch eine geringe Chance auf den Klassenerhalt zu haben, müssen wir zwingend den nächsten Kampf gegen DSV 4 gewinnen.

Also optimistisch gedacht, es kann nur besser werden!




 

5. Spieltag am 11.01.2026

 

SV Rochade Eving 2 5.5 : 2.5 Schachfreunde Schüren 1
1   Dvorsky,Radovan 1794 0.5 - 0.5   Meyer,Thomas 1705
2   Nathe,Nico 1651 1 - 0   Becker,Volker 1759
3   Fietz,Udo 1588 0 - 1   Meyer,Sebastian 1662
4   Pahne,Dirk 1918 0.5 - 0.5   Knippfeld,Reinhold 1528
5   Vollenberg,Jörg 1509 1 - 0   Abke,Manfred 1384
6   Hoidis,Paul 1450 1 - 0   Meyer,Daniel 1444
7   Große Siestrup,Paul 1497 1 - 0   Stolz,Tristan 1260
8   Techen,Reinhold 1336 0.5 - 0.5   Kree,Henry  

 

 


 

 

 

4. Spieltag am 30.11.2025

Schachfreunde Schüren 1 3.5 : 4.5 SF Brackel 6
1   Grönke,Klaus 1846 -/+   Goldschmidt,Christian 2181
2   Meyer,Thomas 1705 0 - 1   Luccone,Constantin 1587
3   Becker,Volker 1759 1 - 0   Draxler,Henning 1537
4   Morgenroth,Hubertus 1631 1 - 0   Mertens,Dominik Alexander 1635
5   Meyer,Sebastian 1662 0.5 - 0.5   Libert,Nick 1524
6   Knippfeld,Reinhold 1528 0.5 - 0.5   Seling,Simon 1440
7   Meyer,Daniel 1444 0.5 - 0.5   Hendler,Maximilian 1342
8   Stolz,Tristan 1260 0 - 1   Hendler,Felicitas 1290

 

Dieses Jahr ist es wie verteufelt. Erneut mussten wir stark ersatzgeschwächt antreten und zwei kurzfristige Absagen konnten wir nur teilweise kompensieren, sodass wir nur mit sieben Spielern antreten konnten.


Folglich lagen wir schon zu Beginn mit 0:1 hinten.

1Schnell vergrößerte sich durch die Niederlage von Tristan Stolz am achten Brett der Rückstand.

Seine Gegnerin, die 11-jährige Felicitas Hendler, ist eine der besten deutschen Spielerinnen ihrer Altersklasse. Sie vertrat sogar schon die deutschen Farben bei der Jugendweltmeisterschaft U8-U12 2022 in Batumi (Georgien).
Gegen Tristan spielte sie eine wunderbare Angriffspartie und gewann schon nach 21 Zügen.

 

Tristan

 

STOLZ, TRISTAN – HENDLER, FELICITAS 

Hier übersah Tristan, was drohte.
Nach
      13. Le2? (besser 13. b3)
gewinnt das schöne
       13. … Sb4! auf der Stelle.

Das Beste für Schwarz ist noch der Qualitäts- und Bauernverlust
       14. axb4 Lxb4+ (Zwischenzug)
       15. Sd2 Dxa1
mit klarer Gewinnstellung.

Will Weiß wie in der Partie den Qualitätsverlust verhindern, gewinnt das Springerschach auf c2 ebenfalls mindestens die Qualität
.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

2Ein interessanter Kampf der Generation spielte sich am sechsten Brett ab. Unser Vereinsvorsitzender Reinhold Knippfeld spielte gegen seinen 14-jährigen Enkel Simon Seling, der bei uns auch passives Mitglied ist, aber aktiv für Brackel spielt.
Wie es überall üblich sein sollte, tut man sich in der Familie nicht weh und die beiden einigten sich schon nach 13 Zügen in ausgeglichener Stellung auf Remis.

 

 

 

 

Reinhold

KNIPPFELD, REINHOLD – SELING, SIMON 

Hier die ausgeglichene Schlussstellung, die aus einer italienischen Eröffnung entstanden ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein unspektakuläres Remis spielte Daniel Meyer gegen Maximilian Hendler, dem 12-jährigen Bruder von Felicitas und ein sehr aktiver junger Nachwuchsspieler im deutschen Jugendschach. Nach 10 Zügen Theorie in der sizilianischen Verteidigung war die Partie jederzeit total ausgeglichen und man einigte sich im 24. Zug friedlich. Allerdings war die Schlussstellung sehr komplex und hatte für beide Seiten noch Gewinnpotential.

Daniel


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3Nun lagen wir bereits mit 1,0 : 3,0 in Rückstand, doch etwas Hoffnung keimte durch die Partie von Hubertus Morgenroth auf.

Sein Gegner hatte im 13. Zug einen Blackout und übersah einen einfachen Figurenverlust.

Zwar kämpfte er noch geschickt weiter, doch letztendlich für eine verlorene Sache und Hubertus fuhr den vollen Punkt sicher ein.


 

Hubertus

 

MORGENROTH, HUBERTUS – MERTENS, DOMINIK

Hier spielte Schwarz
       13. 0-0??
und verlor nach
       13 … Lxd7 ersatzlos eine Figur.

Damit war die Partie trotz weiterer tapferer Gegenwehr praktisch entschieden.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun stand es nur noch 2,0 : 3,0.

 

Etwas Glück hatte Sebastian Meyer bei seinem Remis gegen seinen 13-jährigen Gegner.
Nachdem der Brackeler einen Bauern gewonnen hatte, übersah er eine mit einem scheinbaren Figurenopfer verbundene Variante, die zu deutlicherem Vorteil geführt hätte.
Dies war aber in letzter Konsequenz nicht einfach zu berechnen.

Schließlich gewann Sebastian sogar den Bauern zurück und die Stellung war wieder ausgeglichen.

 

SebastianLIBERT NICK – MEYER, SEBASTIAN

Hier bringt
         39. g6!
Weiß laut engine klar in Vorteil.
Der hängende Springer ist tabu
        39. … Kxe4?
        40. gxh7 Kxf3
        41. h8D
und Schwarz hat zu wenig Material für die Dame.

       39. … hxg6?
       40. h7 Td8
       41. Sg5
und Weiß gewinnt Material

       39. … gxh6
(die zäheste Verteidigung)
       40. Tf7 Td8
      (40. … Kxe4 41. g7, 40. … Txf7
      41. gxf7)
mit weiteren komplizierten Varianten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Zwischenstand 2,5:3,5 bei zwei noch laufenden Partien.



4Volker Becker konnte seine Partie recht unspektakulär gewinnen.

Aus der Eröffnung hatte er leichte Vorteile und die klare Initiative.

Die vereinzelten gegnerischen Bauern waren ein ständiges Angriffsobjekt und dem 15-jährigen Brackeler blieb nur eine zähflüssige passive Verteidigung übrig.

Dies machte er zwar geschickt und stellte selbst sogar einige mit dem Motiv des Grundreihenmatts verbundene Drohungen auf.

Doch dies kostete viel Bedenkzeit und in höchster Zeitnot kamen schließlich die entscheidenden Fehler.

 

 

Volker

 

DRAXLER HENNING – BECKER, VOLKER

Die engine sieht in dieser aus der Eröffnung entstandenen Stellung Schwarz zwar nur minimal im Vorteil, doch die weiße Stellung ist schon schwierig.

Er kann kaum Gegenspiel entwickeln und muss sich ständig um seine vereinzelten Bauern kümmern.

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Zwischenstand 3,5:3,5 und der Ausgang des Mannschaftkampfes hing nun von der letzten Partie zwischen Thomas Meyer und seinem 14-jährigen Gegner ab.

Mit einer extrem komplizierten Computervariante hätte er zwischenzeitlich klar in Vorteil kommen können, doch diese wäre in all ihren Abzweigungen sogar für einen Großmeister eine Herausforderung gewesen.

Danach übte Schwarz allerdings mit einem gefährlichen Freibauern auf der b-Linie starken Druck aus und hätte die Partie durch eine sehenswerte Kombination bereits frühzeitig entscheiden können.
Zwar verpasste es diese Chance, doch der Druck blieb stark und Thomas unterlief in bereits schwieriger Stellung der vorentscheidende Fehler.

Nun war der starke Freibauer nur noch mit starkem Materialverlust von der Umwandlung aufzuhalten und Thomas verlor in aussichtsloser Stellung auf Zeit.

 

Thomas 1

MEYER, THOMAS – LUCCONE, CONSTANTIN

       26. Sxb6!
und der weiße Turm ist tabu
       26. … Lxc1?
       27. Lxa4 Dg5
       28. Dxb4
und Weiß hat zwei Leichtfiguren und einen Bauern für den Turm.

Allerdings sind die Varianten, die stattdessen nach
       26. … Sxb6
zu weißem Vorteil führen sollen, extrem kompliziert und würden hier den Rahmen sprengen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Thomas 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Thomas 3

 

MEYER, THOMAS – LUCCONE, CONSTANTIN

Wenige Züge später spielte Thomas
         32. Lf3?
und musste nach
        32. … b3!
        33. Db2 Sa4
              33. Dxc3 b2
              und der Bauer ist nicht aufzuhalten
        34. Db1 b2
        35. Ld1 Dxc4!! (ein spektakuläres Ende) 
        36. Dxc4 Sc3
die Segel streichen.

Stattdessen musste der Bauernvorstoss  nach b2 unbedingt vermieden werden.
Weiß musste z.B. mit
        32. Db3
den Bauern blockieren und abwarten, ob Schwarz die richtigen Züge findxet, um seinen Vorteil zu realisieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Damit war der Kampf entschieden und Brackel gewann mit 4,5 : 3,5.

Eine beeindruckende Leistung der extrem jungen Truppe aus Brackel.
Von ihren Spielern wird man in Zukunft sicherlich noch viel Positives hören.

Durch diese Niederlage befinden wir uns in höchster Abstiegsgefahr!!!.

Wenn es uns in den ausstehenden Kämpfen nicht gelingt, mal weniger ersatzgeschwächt und in voller Mannschaftsstärke anzutreten, spielen wir im nächsten Jahr in der Bezirksklasse.

 


 


 

2. Spieltag am 28.09.2025

 

Brett FS 98 Dortmund 3 DWZ 5.5 : 2.5 SF Schüren  DWZ
1   Boldyriev,Mykhailo 1688 0.5 - 0.5   Grönke,Klaus 1846
2   Bommert,Christian 1691 0 - 1   Meyer,Thomas 1705
3   Rauschenbusch,Udo 1539 0.5 - 0.5   Becker,Volker 1759
4   Winkler,Otto 1527 1 - 0   Meyer,Sebastian 1662
5   Diaz Ortiz,Guillermo F. 1495 0.5 - 0.5   Knippfeld,Reinhold 1528
6   Howorka,Roland 1492 1 - 0   Meyer,Daniel 1444
7   Cömert,Alkan Baris 1490 1 - 0   Beliaev,Maksim 1209
8   Maghrbi,Bassam 1337 1 - 0   Stolz,Tristan 1260

 


 

1. Spieltag am 28.09.2025

 

Schachfreunde Schüren  1.5 : 6.5 SC Hansa Dortmund 2
1   Grönke,Klaus 1847 1 - 0   Schäpers,Lars 1851
2   Becker,Volker 1742 0 - 1   Lin,Yi 1872
3   Morgenroth,Hubertus 1631 0 - 1   Majdpour,Pouya 1771
4   Knippfeld,Reinhold 1532 0 - 1   Goncalves Silva,Leo 1576
5   Abke,Manfred 1393 0 - 1   Reinacher,Detlev 1481
6   Meyer,Daniel 1444 -/+   Acuna Ojeda,Santiago 1349
7   Beliaev,Maksim (P) 1279 0.5 - 0.5   Dommasch,Jan 1341
8   Höflich,Horst   0 - 1   Pennekamp,Christoph 1365

 

 

Leider erinnerte unser Saisonauftakt stark an die vergangene Saison.
Erneut traten wir nicht komplett an, lagen dadurch schon zu Spielbeginn 0:1 hinten. Außerdem waren wir erneut stark ersatzgeschwächt.

Einen gelungenen Einstand feierte Maksim Beliaev in seinem ersten Einsatz für Schüren. Er holte ein sicheres Remis und kam in der gesamten Partie nie in Verlustgefahr.

Horst Höflich kämpfte tapfer lange für eine verlorene Sache, nachdem er frühzeitig eine Qualität eingestellt hatte.

Nun lagen wir bereits 0,5 : 2,5 hinten

GroenkeDanach flackerte allerdings etwas Hoffnung auf.

Klaus Grönke spielte am Spitzenbrett eine blitzsaubere Partie.
Schon nach 15 Zügen stand er mit Schwarz positionell deutlich besser und schon nach 21 Zügen gab sein Gegner auf.

  
Schäpers, Lars – Grönke, Klaus

Hier stellt Schwarz mit
     19. … Lf8!!
eine tödliche Falle, und sein Gegner fällt darauf rein.

     20. Dxe5? Dxe5
     21. Sxe5 Lg7
und Weiß verliert einen Springer.

Auch nach
      22. f4 Sxf4
ändert sich die Situation nicht.

 

 


 

 

 

 

Dies sollte allerdings unser letzter Punktgewinn sein.

Volker Becker geriet bereits im Mittelspiel unter starken Druck, da sein Gegner seine Figuren optimal in Stellung gebracht hatte.
Schließlich konnte er nur noch lange für eine verlorene Sache, ein Endspiel mit Minusbauer, kämpften und musste schließlich seinem Gegner zum verdienten Sieg gratulieren.

Becker, Volker – Lin, Yi

Nach
     26. … Txd4
gewinnt Weiß zwar die zuvor geopferte Qualität mit
     27. Sd5 (27. exd4?? Txe1)
zurück, doch nach
     27. … cxd5
     28. Lxd4 dxc4
behält Schwarz einen Mehrbauern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Hubertus Morgenroth spielte eine extrem seltene agressive Eröffnung im Damengambit (1d4 d5 2. c4 c5), die auch Österreichische Verteidigung genannt wird. Doch sein Gegner ließ sich nicht beirren und erhielt starken Entwicklungsvorteil.
Schließlich endete die Partie wie fast alle unsere Verlustpartien; wir kämpften tapfer für eine verlorene Sache.

Hubertus


Majdpour, Pouya – Morgenroth, Hubertus


     11. …Dd8?
sieht stockfish 17 schon als den entscheidenden positionellen Fehler, von dem sich Schwarz während der gesamten Partie nicht mehr erholt.
        
     11. … Sf6
mit Figurenentwicklung und gleichzeitigem Angriff auf den lästigen Springer Sd5 sowie den Bauern e4 war angesagt
.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Mannschaftskampf war nun beim Stand von 1,5:4,5 schon entschieden.


Reinhold Knippfeld verpasste es leider, unsere Bilanz etwas aufzubessern.
Er hatte zwar schon einen Bauern verloren und stand im Bauernendspiel klar auf Verlust.
Doch ein einziger Fehler im Bauernendspiel kann die Situation total verändern.
Sein Gegner hatte sich verrechnet und den Gegenzug, mit dem sogar Weiß gewinnt,  überhaupt nicht in Erwägung gezogen; leider Reinhold in Zeitnot auch nicht, so dass auch dieser Punkt an die Hanseaten ging.

Reinhold
Knippfeld, Reinhold - Goncalves Silva,Leo

Weiß hatte soeben
     34. … f5?? (34. … f6 gewinnt)
gespielt.

Wie Klaus Grönke als Kiebitz sofort feststellte und auch die späteren Analysen ergaben, gewinnt Weiß nun zwingend nach
    35. g5!!.

Für Schwarz gibt es in allen Varianten kein Durchkommen am Königsflügel.
Weiß holt sich den Bauern b5 ab und tempiert Schwarz dann am Damenflügel aus.

Weiß spielte jedoch
     35. exf5
und verlor.

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Partie von Manfred Abke lief zwar noch als letzte, doch auch sie war praktisch schon entschieden.
Im Mittelspiel hatte Manfred sich verrechnet und eine Figur eingebüßt.
Danach kämpfte er, wie viele von uns an diesem Nachmittag, für eine verlorene Sache.